Okt 07

Sicherheit im Vertrieb und Verkauf Unterweisung

Sicherheit im Vertrieb und Verkauf – Unterweisung beim Kunden

Ihre eigene Sicherheit beim Kunden

Planen Sie richtig:

Buchen Sie Hotels, die Sie schon kennen oder über die Sie sich informiert haben. Reisen Sie bei Tageslicht an. Schließen Sie bei Gefahr von Überfällen – besonders wenn sie im stehenden Auto sitzen – alle Türen von innen.

Schützen Sie sich vor Überfällen:

Meiden Sie unsichere Orte und tragen Sie Ihre Wertsachen unauffällig möglichst nahe am Körper. Kleiden Sie sich zur eigenen Sicherheit unauffällig. Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt.

Achten Sie auf Ihre Wertsachen:

Bewahren Sie Führerschein und Autoschlüssel getrennt auf. Das gilt auch für Kreditkarten und Ausweise. Im Ausland sollten Sie mehrere Kopien von Ihrem Reisepass an unterschiedlichen Orten aufbewahren.

Im Hotel:

Öffnen Sie keinem Fremden Ihre Zimmertür und achten Sie darauf, dass Ihnen keiner zum Zimmer folgt. Wenn Sie Wertsachen bei sich haben und mehrere Tage bleiben, benutzen Sie den Hotelsafe. Testen Sie, ob sich die Zimmertür verriegeln lässt.

Im Ausland:

Informieren Sie sich vor der Reise über die Sicherheit und die Schutzmöglichkeiten an Ihrem Zielort und besorgen Sie sich wichtige Adressen (z. B. die der Auslandsvertretung Ihres Landes, der Botschaft, des Konsulats, der Fluglinie, der Außenhandelsstelle). Lassen Sie sich in unsicheren Ländern stets von einer vertrauenswürdigen Person begleiten (z. B. einem Mitarbeiter Ihres Reisebüros oder Ihres Kunden).

Sep 03

Verkaufstraining mit der Hochpreisstrategie

Technische Produkte, die in Deutschland hergestellt werden, sind hochwertig und haben meistens  höhere Herstellkosten als Kopien aus Billiglohnländern. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen unsere Produkte zu höheren Preisen verkaufen als unsere internationalen Mitanbieter.

Die Hochpreisstrategie ist ein strukturiertes Verkaufen, um möglichst hohe Preise im Verkauf zu erzielen. Die Fokussierung dabei liegt im B2B Bereich. Erfolgsfaktoren sind!

1. Leistungsspektrum und Produktkenntnisse

Der Verkäufer braucht genaue Kenntnisse über Unterschiede zu seinen Wettbewerbsprodukten. Er muss alle Besonderheiten seiner eigenen Produkte und Wettbewerbsprodukte genau kennen. Produktvorteile – Welche Vorteile bietet dieses Produkt, welche  Firmenvorteile  bietet meine Firma gegenüber Wettbewerbsfirmen.  Dieses Produkt und Firmen-Benchmark ist wichtig für die Erarbeitung von Unterscheidungskriterien.
Nur wenn der Kunde Unterschiede erkennen kann und diese ihm einen Nutzen bieten, wird er mehr bezahlen. Nur wenn Sie es schaffen Alleinstellungsmerkmale zu finden können Sie höhere Preise erzielen.

2.  Strukturierter Verkaufsprozess

Ein strukturierter Verkaufsprozess beginnt mit einer Kundenanalyse. In der Kundenanalyse ist der Entscheider zu erkunden und gegebenenfalls weitere Personen zu identifizieren, die die Entscheidung beeinflussen. Befürworter, Gegner und Helfer sollten identifiziert werden. Für große und wichtige Kunden ist eine Individualstrategie festzulegen, die allen bekannt sein sollte, die zu diesem Kunden Kontakt haben. Im nächsten Schritt müssen die Ziele, Wünsche und Vorstellungen der Entscheider ergründet werden.  Was wollten die wichtigen Personen mit der Investition erreichen? Dann muss Vertrauen aufgebaut werden, denn nur wenn der Kunde Ihnen vertraut, wird er Ihren Worten Glauben schenken. Erst ganz zum Schluss wird das Produkt den richtigen Leuten präsentiert. Nicht zu vergessen ist eine gute Verhandlungsstrategie und souveräne Einwandbehandlung.

3.  Innere Einstellung  des Verkäufers

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist die innere Einstellung des Verkäufers. Weiß er, was er erreichen möchte. Hat er klare Minimal- und Maximalziele, vor jedem Besuch Telefonate oder Gespräche mit gewissen Kontaktpersonen.  Glaubt er an sich. Glaubt er, dass  er es schafft, höhere Preise zu erzielen als seine Wettbewerber.  Glaubt er an den Nutzen, den sein Produkt dem Kunden bringen wird. Glaubt er an die Leistungsfähigkeit seines eigenen Unternehmens. Ist er in der Lage, sich selbst zu motivieren. Kann er Niederlagen wegstecken

Offene Verkaufstrainings für den technischen Vertrieb

Verkaufstraining Technischer Vertrieb in Stuttgart

Die Seminare finden immer in Flughafen Nähe statt.
Somit können Sie das Seminar von folgenden Orten sehr  einfach erreichen.

  • Verkaufstraining Hamburg
  • Verkaufstraining Düsseldorf
  • Verkaufstraining Berlin
  • Verkaufstraining München

Jetzt zum Verkaufstraining “erfolgreich verkaufen mit der Hochpreisstrategie”

Sep 03

Erfolgreich verkaufen – Witze

„Wie viele Kunden waren denn heute im Laden?“ fragt die Chefin den neuen Mitarbeiter.
„Nur einer“, antwortet der unsicher wirkende Verkäufer.
„Aha! Und wieviel Umsatz haben Sie mit dem Kunden machen können?“
„79005 Euro.“
„Wie? 79005 Euro? Wie machen Sie in einem Gemischtwarenladen 79005 Euro Umsatz mit nur einem einzigen Kunden? Das müssen Sie mir genauer erklären!“
„Also das war so: Ein Mann kam in den Laden und fragte nach dem Weg zur nächsten Apotheke, weil er Kopfschmerztabletten für seine zickige Frau brauche. Ich antwortete Ihm: Ach Herr je, da ist ihr Wochenende gelaufen, am besten gehen sie gleich zum Angeln, da können sie wenigstens abschalten. Gute Idee sagte der Mann und kaufte eine Angelausrüstung. Als ich ihn fragte, wo er denn Angeln möchte, da sagte er – unten an der Küste. Darauf antwortete ich ihm: An der Küste sind zu viele Angler unterwegs, fahren sie doch mit einem Boot raus, da sind sie alleine. Gute Idee, sagte der Mann und kaufte eine Segeljacht. Als ich ihn fragte, ob er die Jacht  mit seinem Auto schleppen kann, da sagte er  – nein mein Auto ist zu klein. Darauf antwortete ich ihm: Mit einem großen Geländewagen können Sie ihre Jacht ziehen und mühelos bis zum Strand vorfahren. Gute Idee sagte der Mann und kaufte noch  einen Geländewagen dazu. Und das alles zusammen war ein Umsatz von 79005 Euro.“
„Aha“, sagte die Chefin, „jetzt verstehe ich, warum mein Mann übers Wochenende zum Angeln fahren möchte…“.

Mai 29

Verhandlungsstrategien im Verkaufsgespräch

In einer schlechten Verhandlung verlieren Sie Gewinn! Gute Vorbereitung erhöht Ihren Gewinn.
Hier die wichtigsten Verhandlungsstrategien:

Strategie 1: Verhandlung durch Druck

Verhandeln mit Druck ist die effektivste Verhandlungsmethode. Sie ist jedoch nicht immer einsetzbar und ist in manchen Geschäftsbeziehungen auch nicht unbedingt sinnvoll.
Wer im Einkauf arbeitet kennt die Macht, die mit dieser Verhandlungsstrategie einhergeht. Der Einkauf droht mit dem Wettbewerb, wenn der Preis sich nicht verbessert. Diese Strategie setzt den Verkäufer unter Druck, da er Angst hat, der Einkäufer macht seine Drohung wahr. In den meisten Fällen geht die Rechnung auf, der Preis sinkt. Jedoch kann diese Strategie auch im Verkauf eingesetzt werden:

Druck durch Verknappung – Wenn Sie sagen, dass Sie aus nachvollziehbaren Gründen nur noch über eine gewisse Menge verfügen und Ihr Kunde müsse sich heute noch entscheiden, da es noch jemanden gäbe, der dieses Produkt braucht.
Beispiel:
„Wir haben noch 2 auf Lager. Wenn Sie heute noch bestellen, dann haben sie die Ware übermorgen. Ansonsten kann es 4 Wochen dauern, bis wir wieder welche produziert haben.“
oder:
„Ich habe morgen ein Gespräch mit einem Interessenten. Wenn er die Anlage kauft, ist sie weg. Soll ich mich morgen noch mal melden, bevor ich zu diesem Kunden gehe?“
Es kann das Produkt verknappen; durch andere Interessenten, bei denen Sie morgen einen Termin haben. Es kann auch die Zeit verknappen, weil sie nachbestellen, nachproduzieren oder große Aufträge haben. Überlegen Sie sich einfach, was bei Ihnen alles verknappen könnte und versuchen Sie es einmal in Ihrem Verkaufsgesprächen.
Druck durch Vertragsbindung – Versuchen Sie, längerfristige Verträge zu machen. Suchen Sie Gründe, weshalb ein Vertrag wichtig ist für Ihren Kunden. Ein Vertrag ist immer ein Druckmittel.
Druck durch laut werden – Sie können in einer Verhandlung auch nach der dritten oder vierten Verhandlungsrunde laut werden. Auch dies ist ein Druckmittel, das jedoch zu Ihrem Charakter passen muss. Und denken Sie daran: Wenn Ihr Gegenüber einmal in einer Verhandlung laut wird, kann das durchaus geplant sein.

Strategie 2: Verhandlung durch Partnerschaft

Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten. Versuchen Sie, bereits vor der Verhandlung Ihren Verhandlungspartner als Freund zu gewinnen. Dies wird oft von den Einkäufern sehr stark unterbunden. Viele Einkäufer versuchen, gezielt ihre Ansprechpartner auf Distanz zu halten. Versuchen Sie die Distanz, die ihr Ansprechpartner oft gezielt erhalten möchte zu durchbrechen. Selbst bei der Personalauswahl werden im Einkauf oft eher kühle Persönlichkeiten eingestellt, damit es dem Verkäufer schwer fällt, Beziehungen aufzubauen. Versuchen Sie, Sympathie zu gewinnen. Stellen Sie Fairness, Zusammenarbeit und Kooperation in den Vordergrund. Sorgen Sie immer für ein positives Klima. Geben Sie und Sie werden auch bekommen.

Strategie 3: Verhandeln durch Ausweichen

Verhandeln durch Ausweichen wird dann eingesetzt, wenn einer der Partner einen Nutzen davon hat, wenn er die Verhandlung aufschiebt. Es lässt sich kein Termin finden oder der Termin wird immer wieder verschoben. Beispielsweise eine Preiserhöhung oder wenn ein vertragsloser Zustand besteht und der Nutzer dadurch keine Vorteile hat, wenn er den Vertrag unterschreibt. Dann ist Nicht verhandeln die geeignete Lösung. Meistens wird diese Taktik vom Kunden eingesetzt. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Gestalten Sie ihre Aktivitäten so, dass Aufschieben keine Vorteile bringt.
Beispiel:
Schicken Sie Ihrem Kunden einen Brief, dass Sie die Preise erhöhen werden. Wir erhöhen die Preise zum 01.01.20xx. Dann ist der Zeitpunkt klar fixiert. Eine Terminverschiebung für die Verhandlung würde dem Kunden keinen Vorteil bringen. Oder die neuen, tieferen Preise gelten erst nach Vertragsabschluss. Bis dahin gelten höhere Preise. Auch hier hat Ausweichen für Ihren Kunden keinen Vorteil. Suchen Sie nach Wegen, damit Ihr Verhandlungspartner die „Ausweichstrategie“ nicht einsetzen kann.

Strategie 4: Verhandeln durch Nachgeben

Verhandeln durch Nachgeben ist eine einfache Strategie. Sie geben nach, ohne eine Gegenleistung zu bekommen. Der Kunde gewinnt und ist glücklich, weil er Erfolge hat. Achten Sie aber darauf, dass Sie das, was Sie bereit sind nachzugeben, vorher auf Ihren Angebotspreis aufschlagen. Die Gefahr dabei ist aber, dass sich Ihr Kunde an diese Strategie gewöhnt und Sie müssen immer nachgeben.

Strategie 5 Verhandeln durch Kompromiss

Jede Partei muss etwas nachgeben. Man trifft sich sozusagen in der Mitte. Achten Sie darauf, dass Sie niemals etwas ohne Gegenleistung nachgeben.
Beispiel:
Einen Preisnachlass gibt es nur, wenn der Kunde eine Teilzahlung macht, oder wenn Sie dafür das Zahlungsziel reduzieren dürfen…

Strategie 6: Verhandeln durch Vertrauen

Diese Strategie setzt vorangegangene Geschäftsbeziehungen voraus. Wenn Ihr Kunde bereits Erfahrungen mit Ihnen gemacht hat, wenn er bereits mit Ihnen Geschäfte getätigt hat, dann wird er leichter mit Ihnen weitere Geschäfte machen.
Ihr Kunde nimmt die positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit und projektiert sie in die Zukunft. Er nimmt an, dass dieses Geschäft genauso reibungslos ablaufen wird wie das in der Vergangenheit.
Wie können Sie nun das Vertrauen zu Ihrem Kunden gewinnen?
Sie müssen alle Geschäfte sauber und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden abwickeln, damit er positive Erfahrungen mit Ihnen hat. Sie sollten Ihm bei jedem Gespräch etwas versprechen, das sie kurzfristig einhalten und umsetzen können und wenn es nur einen Rückruf morgen früh um 9:00 Uhr ist. „Hallo Herr Kunde, ich habe Ihnen versprochen, dass ich Sie um 9:00 Uhr zurückrufe. Es ist jetzt eine Minute vor Neun….“
Versuchen Sie, so früh wie möglich kleine Geschäfte mit Ihrem Kunden zu machen. Auch dies wird er als positive Referenz für weitere größere Geschäfte verbuchen und Ihnen leichter sein Vertrauen schenken.

Verhandlungsvorbereitung

Ohne Vorbereitung sollten Sie in keine Verhandlung gehen. Im technischen Vertrieb sind oft mehrere Besuche notwendig, bis Sie zum Abschluss kommen. Alle Besuche sind in einer gewissen Weise Verhandlungen. Was sie aber immer sind, die Vorbereitungen auf die tatsächliche Vertragsverhandlung. Bereiten Sie sich auf jedes Gespräch vor und machen Sie sich bewusst, dass dies ein Teil der Vorbereitung zur Endverhandlung ist.
Jeder Kundenkontakt sollte ein bestimmtes Teilziel haben. Legen Sie sich vor jedem Gespräch ein Minimum- und Maximum-Ziel fest, das wiederum sich am Gesamtziel, der Vertragsverhandlung orientiert.
Überlegen Sie sich mögliche Szenarien und wie Sie in gewissen Situationen reagieren werden. Sammeln Sie so viele Informationen wie Sie nur können, damit Sie sich für die richtige Verhandlungsstrategie entscheiden. Fragen Sie wichtige Fragen mehrmals, vielleicht in jedem Gespräch, oder auch verschiedene Personen. Sehen Sie sich die Homepage des Kunden an, suchen Sie in Google nach weiteren Informationen, zum Beispiel nach Veröffentlichungen und Presseberichten. Sehen Sie sich den Zielmarkt Ihres Kunden an, seine Produktion und Qualitätsstandards sowie Bonität, nicht zuletzt den Charakter Ihres EntscheidersVerhandlungsstrategie im technischen Vertrieb.

Mai 05

Erfolgreich verkaufen in sieben Schritten

Erfolgreich verkaufen durch erstellen einer Stärkenliste

Nehmen Sie sich ein Produkt aus Ihrem Sortiment und erstellen Sie eine Liste mit dessen Stärken.
Beispiel: Das Gehäuse ist aus Edelstahl.

Erfolgreich verkaufen durch erstellen einer Schwächenliste

Bleiben Sie bei diesem Produkt und erstellen Sie eine Liste mit dessen Schwächen. Falls Ihnen keine einfallen, dann erinnern Sie sich an Ihre letzte Preisverhandlung, denn genau da wurden Sie mit den ”Schwächen” konfrontiert.
Beispiel: Ihre Anlage ist 50% schwerer als beim Wettbewerb.

Schwächen in Stärken umwandeln

Um erfolgreich verkaufen zu können, müssen Sie während des Verkaufsgesprächs in der Lage sein, jeden Einwand des Kunden hinsichtlich einer Schwäche Ihres Produktes in eine Stärke umzuwandeln und daraus sogar noch einen Nutzen für Ihren Kunden darzustellen.
Beispiel: Ihre Anlage ist 50% schwerer.
Antwort: Ja, das stimmt, damit reduzieren wir allerdings die Vibrationsgeräusche. Ihre Mitarbeiter sind einem geringeren Geräuschpegel ausgesetzt und dadurch weniger krank.
Ja, das stimmt, deshalb haben wir auch so geringe Fertigungstoleranzen.

Erfolgreich Verkaufen durch konkreten Kundennutzen

Formulieren Sie Ihre Produktstärken in konkreten Kundennutzen um.
Viele Verkäufer im technischen Vertrieb argumentieren noch zu sehr aus ihrer eigenen Sichtweise. Um erfolgreich verkaufen zu können, sollten sie jedoch stärker den Kundennutzen ansprechen und weniger die Produktvorteile.

Beispiel: Das Gehäuse ist aus Edelstahl.
Kundennutzen: Das Edelstahlgehäuse wird in zehn Jahren noch genauso aussehen wie jetzt. Oder:
Selbst bei einem Kratzer wird das Edelstahlgehäuse nicht rosten.

PS: Gehen Sie bitte nicht davon aus, das Ihr Kunde das schon alles weis.

Im Verkaufsgespräch Alleinstellungsmerkmale entwickeln

Wenn Sie im Verkaufsgespräch erfolgreich verkaufen wollen, dann müssen Sie erfragen, wie wichtig Ihrem Kunden welches Produktmerkmal ist. Nur so können Sie im Verkaufsprozess Informationen gewinnen, um Alleinstellungsmerkmale entwickeln zu können.

Entscheidungsprozess ergründen

Im technischen Vertrieb werden Entscheidungen oft nicht von einzelnen, sondern von mehreren Personen getroffen. Diesen Personenkreis müssen Sie genau erkunden.

  • Entscheiderkreis
  • Buying Center

 

Erfolgreich verkaufen durch Produktpräsentationen

Der letzte Schritt beinhaltet nun die Präsentation und die Preisverhandlung – sie machen jedoch nur 5% des gesamten Verkaufsprozesses aus. Hier konzentrieren Sie sich auf den Entscheider und auf dessen drei Hauptargumente. Vermeiden Sie es generell wie ein Marktschreier all die tollen Produkteigenschaften aufzuzählen, sondern geben Sie Ihrem Ansprechpartner die drei Argumente an die Hand, die er für seine Kaufentscheidung braucht.

Sie suchen ein Seminar, das diese Inhalte vermittelt?

Apr 30

Ein Bart im Vertrieb Verkauf – ist das ok?

Zwei Drittel aller Männer tragen einen Bart, weil sie der Meinung sind, dass ein Bart sie attraktiver wirken lässt. Im Vertrieb und Verkauf gehen die Meinungen für oder gegen einen Bart stark auseinander. Im Vertrieb und Verkauf möchte „Mann“ glaubwürdig bzw. vertrauenserweckend wirken. 95 Prozent der Fahndungsfotos sind Männer mit Bart. Deshalb trägt in unserer Kultur ein Bart nicht unbedingt zum Vertrauensaufbau bei.

Rein statistisch gesehen, wird ein Bartträger von der Mehrheit der Betrachter im Unterbewusstsein als eher unsympathisch empfunden. Das Gesicht wirkt dadurch verschlossener. Bei einem Vollbart kann es sogar als ungepflegt angesehen werden.
Ein bartloses Gesicht wirkt jünger, frischer bzw. freundlicher. Ein rasiertes Gesicht wird besonders positiv bewertet. Im Vertrieb und Verkauf wirkt ein rasierter Mann als freundlich, sauber und gut.

Deshalb sollte im Vertrieb auf einen Bart verzichtet werden.

Für die Verfechter der Bärte sind folgende Punkte zu empfehlen

  • Dunkle und graue Bärte wirken besser als Rote und Blonde
  • Der Bart wird kurz gehalten, sollte aber kein 3-Tage-Bart sein
  • Er wird täglich shampooniert und nach unten gebürstet
  • Die äußere Bartlinie an Hals, Wangen und  Koteletten muss sauber rasiert sein. Es muss eine korrekte Linie erkennbar sein.

Mann mit Bart - Portrait Kyra Knopel

Erster Eindruck im Vertrieb und Verkauf - Portrait Kyra Knopel

PS: Wichtig ist immer, dass der Bart gepflegt wirkt. Raucher müssen darauf achten, dass keine Nikotinverfärbungen im Barthaar sichtbar sind.

Ein Seminar für den technischen Vertrieb und Verkauf

 

Autoren Angaben:
Kyra Knopel, Frisuren & Kosmetik, Friseur in Großbettlingen und Stuttgart

Apr 30

Erfolgreich verkaufen und sich im Preiswettbewerb durchsetzen

Leitfaden für erfolgreich verkaufen im technischen Vertrieb

Sie verkaufen hohe Qualität und wollen Ihre Preise erfolgreich im Wettbewerb durchsetzen – dann ist die HochpreisStrategie der Weg für Sie.

Drei Säulen für erfolgreiches Verkaufen

Erfolgreich verkaufen im technischen Vertrieb basiert auf drei Faktoren:

Die 3 Säulen zu erfolgreich verkaufen im technischen Vertrieb

Verkaufspraxis oder Verkaufstechnik

  • Gute Produktpräsentation
  • Der rote Faden im Verkaufsgespräch
  • Erarbeiten von Alleinstellungsmerkmalen
  • Erkunden des Entscheiderkreises beim Kunden

Strategische Marktbearbeitung

  • Identifizieren Sie Wachstumskunden
  • Planen Sie eine Wettbewerbsstrategie
  • Legen Sie Prioritäten fest
  • Erarbeiten Sie Einzelstrategien für wichtige Zielkunden

Persönlichkeitsarbeit

  • Verbessern Sie Ihre innere Einstellung
  • Verbessern Sie Ihre Körpersprache
  • Lesen Sie die Körpersprache Ihres Kunden
  • Reagieren Sie richtig auf nonverbale Signale

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Mrz 03

Fragetechnik im technischen Vertrieb und Verkauf

Newsletter März 2011

Finden Sie heraus, was Ihr Kunde will – mit der richtigen Fragetechnik

Der Termin für Ihr nächstes Verkaufsgespräch ist vereinbart, der Kunde hat Interesse an Ihrer Anlage signalisiert. Um auch wirklich zum Verkaufsabschluss zu kommen, ist es jetzt wesentlich für Sie, zu wissen, warum er die Anlage kaufen möchte, was ihm dabei wichtig ist und was die Grundlagen für seine endgültige Entscheidung sein werden. Finden Sie es heraus – mit der richtigen Fragetechnik!

Setzen Sie sich ein klares Ziel

Der wichtigste Erfolgsfaktor bei der Vorbereitung von Verkaufsgesprächen und bei der Fragetechnik ist, dass Sie ein klares Ziel vor Augen haben. Nur so können Sie herausfinden, was Ihrem Kunden wichtig ist und was er genau will. Und nur dann können Sie ihm die erforderlichen Informationen liefern, die ihm für seine endgültige Kaufentscheidung fehlen.

Sie definieren dieses Ziel, indem Sie sich selbst die Frage beantworten: „Was will ich in diesem Gespräch erreichen?“ Erst wenn Ihnen das klar ist, können Sie im Verkaufsgespräch zielführende und sachbezogene Fragen stellen.

Stellen Sie die richtigen Fragen, und Sie können im Verkaufsgespräch das Richtige tun!

Frageformen und Fragegruppen

Es gibt zahlreiche Frageformen, an denen Sie sich orientieren können, darunter

offene und geschlossene Fragen,
    Alternativfragen,
    Suggestivfragen,
    rhetorische Fragen,
    Fangfragen,
    Motivationsfragen,
    Gegenfragen,
    Konkretisierungsfragen und
    Differenzierungsfragen.

Das sind die theoretischen Grundlagen zur Vorbereitung für Ihr Verkaufsgespräch. Doch dabei sollten Sie immer Ihr zuvor definiertes Ziel vor Augen haben, denn das bestimmt, ob Sie die richtigen Fragen stellen. Deshalb: Arbeiten Sie keinen Fragenkatalog ab, sondern überlegen Sie sich immer, was Sie erreichen wollen und formulieren Sie dann die entsprechende Frage dazu.

Neben den Frageformen gibt es drei Fragegruppen, die Sie neben Ihrem Ziel immer im Hinterkopf behalten sollten. Sie lassen sich in drei Analysegruppe aufteilen:

die Bedarfsanalyse,

die Persönlichkeitsanalyse und

die Entscheiderkreisanalyse.

Bei der Bedarfs- und Motivationsanalyse stellen Sie die richtigen Fragen, um herauszufinden, was genau Ihren Kunden bewegt, diese Investition zu tätigen: Warum möchte der Kunde etwas kaufen?

Die Persönlichkeitsanalyse beschäftigt sich mit dem Charakter Ihres Ansprechpartners: Wer ist der Gesprächspartner, wie tickt er, ist er die richtige Anlaufstelle?

Die Entscheiderkreisanalyse ist die wichtigste, denn damit ergründen Sie die Entscheidungswege bei Ihrem Kunden: Sie finden heraus, wer letztendlich die Kaufentscheidung fällt. Und mit dieser Person/diesen Personen müssen Sie sprechen!

Diese Analysen sollten Sie im Gespräch nicht der Reihe nach abarbeiten. Stellen Sie die Fragen zu den einzelnen Gruppen nur dann, wenn es passt. Mischen Sie die Fragen. Sonst fühlt sich Ihr Gesprächspartner wie von Ihnen unter die Lupe genommen.

Und auch hier gilt wieder: Arbeiten Sie keinen vorbereiteten Fragenkatalog ab, sondern überlegen Sie sich immer, was Sie erreichen wollen und formulieren Sie dann die entsprechende Frage dazu.

Treffen Sie sich mit dem Entscheiderkreis

Die wesentlichen Informationen haben Sie nun gewonnen und Sie haben Ihr Ziel immer noch klar vor Augen. Jetzt können Sie sich mit dem Entscheiderkreis treffen.

Das können zum Beispiel der technische Leiter und der kaufmännische Leiter Ihres Kunden sein. Signalisiert der technische Leiter Ihnen etwa, „die Anlage, die Sie uns verkaufen wollen, ist gut“, dann stellen Sie ihm die richtigen Fragen, um herauszufinden, was genau er an der Anlage gut findet und was ihm dabei wichtig ist. Geht es ihm darum, dass die Anlage störungsfrei läuft, liefern Sie ihm die entsprechenden Daten und Fakten, die ihn in seiner Einschätzung bestätigen.

Der kaufmännische Leiter wird womöglich wissen wollen, in welchem Zeitraum sich die Anlage amortisiert und wie hoch die Wartungskosten sein werden. Finden Sie heraus, welche Aspekte ihn dabei genau interessieren und liefern Sie ihm die entsprechenden Informationen, um seine Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim nächsten Verkaufsgespräch!

Angebot: Vertriebsseminar Erfolgreich verkaufen

mehr Informationen zum Seminar “Erfolgreich verkaufen”

In nur 2 Tagen erfahren Sie die grundlegenden Erfolgsfaktoren im Vertrieb und Verkauf. Sie erhalten wichtige Tipps aus der Praxis. Sie werden die Erfolgsfaktoren eines Verkäufers im technischen Vertrieb kennen lernen. Verkaufen lernt man durch Üben, Verstehen und Erfahren. Profitieren Sie von der Erfahrung des Trainers. Üben Sie im Seminar alle wichtigen Erfolgsfaktoren.

2 Tage für EUR 480,- pro Teilnehmer, inkl. Verpflegung, zzgl. MwSt.
Die dritte Person ist kostenlos.

Nächster Termin:

11.-12.April 2011
Hotel Frankenland in Bad Kissingen

mehr Informationen zum Seminar “Erfolgreich verkaufen”

Oder rufen Sie mich an +0049 (0) 1805 6236446, um Ihre Situation zu besprechen. Sie können mir auch eine e-Mail schreiben Hier klicken! info(at)ingenieurtrainer.de

Lustiges Video Verkaufsgespräch

Jan 17

Casual Friday

Casual Friday ist der Dresscode innerhalb einer Firma. Man kann an Freitagen etwas lockerer gekleidet erscheinen, solange kein Kundenkontakt ansteht, z.B. Rollkragenpullover unter einem Cord Anzug. Turnschuhe und ausgewaschene Jeans sind aber auch am Casual Friday nicht unbedingt gern gesehen.

Jan 02

Arbeitssicherheit Vertrieb und Verkauf nach BetrSichV

Aussendienstmitarbeiter arbeiten nicht täglich an schweren Pressen oder Bohrwerken, aber dennoch sind Ihre Angestellten erheblichen Gefährdungen ausgesetzt. Beispielsweise im Straßenverkehr oder bei ihren Kunden auf Baustellen oder in deren Produktionsstandorten.
Arbeitssicherheit ist für Angestellte im Vertrieb und Verkauf genauso wichtig, wie für Facharbeiter in der Produktion. Auch der Gesetzgeber unterscheidet nicht zwischen Angestellte und Facharbeiter. Die gesetzlichen Verpflichtungen gelten für jeden Beschäftigten.

BetrSichV – Arbeitssicherheit im Vertrieb und Verkauf

Die BetrSichV – Betriebsicherheitsverordnung regelt die Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber. Arbeitsmittel im Vertrieb und Verkauf sind z.B. Firmenfahrzeuge, Vorführgeräte, sowie Büroeinrichtungen oder elektronische Geräte, die der Angestellte im Vertrieb und Verkauf für seine Tätigkeit benötigt.

§3 BetrSichV – Betriebsicherheitsverordnung Gefährdungsbeurteilung

Die Grundlage für alle weiteren Arbeitsschutzmaßnahmen im Vertrieb und Verkauf ist die Gefährdungsbeurteilung. In der Gefährdungsbeurteilung werden alle Gefährdungen betrachtet und danach bewertet. Hieraus folgen Maßnahmen, die nach dem TOP Modell der Arbeitssicherheit zu gestalten sind.

§4 §7 BetrSichV – Betriebsicherheitsverordnung Vorschriftenkonforme Beschaffenheit der Arbeitsmittel

Da die BetrSichV – Betriebsicherheitsverordnung die Bereitstellung der Arbeitsmittel regelt, wird in den Paragraphen §4 und §7 die Eignung der zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel geregelt. Die Arbeitsmittel müssen für die Tätigkeiten und die Bedingungen am Arbeitsplatz geeignet sein. Bei der Betrachtung der Arbeitssicherheit im Vertrieb und Verkauf ist das in den meisten Fällen eine überschaubare Anzahl von Arbeitsmitteln. Jedoch sollte auch dies in der Gefährdungsbeurteilung für den Außendienst berücksichtigt werden.

 §10 BetrSichV – Betriebsicherheitsverordnung Wiederkehrende Prüfung der Arbeitsmittel

Sind die Arbeitsmittel nun für den Einsatz im Außendienst geeignet, stellt sich in §10 BetrSichV die Frage:
Was genau muss an dem Arbeitsmittel geprüft werden?
Wie oft, bzw. in welchen Zeitabständen müssen die Arbeitsmittel geprüft werden?
Das Ziel einer wiederkehrenden Prüfung ist die Erhaltung der vom Arbeitsmittel gewünschten Produkteigenschaften und Sicherheitsanforderungen auf Dauer zu erhalten.

§9 BetrSichV – Betriebsicherheitsverordnung             Unterrichtung und Unterweisung

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeitssicherheit nach BetrSichV ist die Unterrichtung und Unterweisung.
Auch hier sind folgende Punkte zu beachten:

  • Welche Außendienstmitarbeiter werden unterwiesen?
  • Was genau muss diese Person wissen, damit sie ihre Tätigkeit sicher ausüben kann?
  • In welchen Abständen ist die Wirksamkeit der Unterweisung zu kontrollieren? Wer kontrolliert wie?
  • In welchen Abständen soll die Unterweisung stattfinden? Wer? Wie?
  • Besteht die Notwendigkeit von Einweisungen für neue Mitarbeiter vor Arbeitsbeginn?

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