Mai 03

Nie mehr Angst vor Preiserhöhungen

Betriebswirtschaftlich gesehen sind sie richtig. Die Kosten steigen und die Preise müssen auch hoch. Aber was macht Ihr Kunde? So setzen Sie Ihre Preise am Markt durch und reduzieren Ihr Risiko, Kunden zu verlieren.
Lesen Sie in diesem Newsletter, wie Sie mit Pre-Framing ganz clever Ihre Preiserhöhungen ankündigen und sanft und wirkungsvoll bei Ihren Kunden durchsetzen. Das Pre-Framing ist eine NLP-Technik (Neuro Linguistisches Programmieren), deren Begründer Richard Bandler und John Grinder in den 70er Jahren berühmt wurden.
Der Begriff Framing stammt aus der systemischen Familientherapie und wurde von Virginia Satir eingeführt. Pre-Framing wird hauptsächlich von NLP-Trainern eingesetzt, um die Seminarteilnehmer auf ein neues Thema vorzubereiten. In den Seminaren kann dadurch der Lerninhalt schneller und leichter aufgenommen werden. Im technischen Verkauf eignet sich das Pre-Framing sehr gut, um Preiserhöhungen durchzusetzen.

Was ist Pre-Framing und Re-Framing?

Das Aussehen eines Bildes ändert sich, wenn sich der Rahmen ändert. Framing kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie einen Rahmen setzen oder einen Rahmen geben. Der Rahmen ist die Bedeutung für ein Ereignis, eine Handlung oder eine Aussage.
“Es gibt nichts, das an sich gut oder schlecht wäre, nur das Denken macht es so.”
William Shakespeare
“Nicht die Dinge sind es, die uns beunruhigen, sondern vielmehr ist es unsere Interpretation der Bedeutung dieser Ereignisse, die unsere Reaktion bestimmt.”
Marc Aurel
Unser Gehirn bewertet jedes Ereignis in dem Moment, in dem es eintritt. Diesen Prozess können wir nicht bewusst beeinflussen. Jedes Ereignis bekommt sofort und automatisch eine Bewertung bzw. eine Bedeutung. Da ein Ereignis immer mit einer Bedeutung verbunden ist, können Sie die Bedeutung vom Ereignis trennen, um so dem Ereignis eine neue Bedeutung zu geben.

Re-Framing

bedeutet, den Rahmen nachher setzen.
Ereignis: Herr Schmitt braucht 3 Tage, um ein Angebot zu prüfen.
Bedeutung: Herr Schmitt ist zu langsam.
Wir schauen uns Herrn Schnitts Arbeitsweise genau an und erkennen, dass er die Angebote sehr sorgfältig prüft. Damit stellt er sicher, dass wir zu den richtigen Preisen anbieten und haben somit keine Verlustgeschäfte.
Neue Bedeutung: Herr Schmitt ist sehr gewissenhaft und sichert unseren Gewinn.

Pre-Framing

bedeutet, den Rahmen vorher setzen.
Bedeutung: Herr Schmitt arbeitet sehr sorgfältig. Damit stellen wir sicher, dass das Projekt keine Kalkulationsfehler enthält.
Ereignis: Ich lasse das Angebot von Herrn Schmitt prüfen, obwohl es bei ihm 3 Tage dauern kann.
Wenn wir erst ein Ereignis eintreten lassen und dann die Bedeutung, die damit verbunden ist ändern, dann nennt sich das Re-Framing (die Bedeutung ändert sich im Nachhinein). Schieben wir bewusst die Bedeutung voraus und lassen dann das Ereignis eintreten, dann nennt sich das Pre-Framing (die Bedeutung eilt dem Ereignis voraus).
Beim Pre-Frame setzten wir erst den Rahmen und geben danach das Ereignis hinein. Wir lassen unserem gegenüber keine Spielräume, denn seine Gedanken haben bereits die Bedeutung und müssen keine mehr suchen.
Beim Re-Frame lassen wir erst das Ereignis eintreten und überlassen es dem Zufall, welche Bedeutung dem Ereignis zugesprochen wird. Falls die Bedeutung unvorteilhaft ist, müssen wir sie mit viel Aufwand im Nachhinein ändern.

Was ist einfacher?

  • a) Den Kunden 3 Tage warten lassen, bis er vielleicht erbost anruft und sich beschwert, weshalb es so lange dauert, bis er ein Angebot bekommt. (Reframe)
  • b) Den Kunden erst den Nutzen erklären und ihn dann 3 Tage warten lassen. (Preframe)
Die Antwort liegt auf der Hand. Pre-Frame ist einfacher. Erst die Bedeutung, dann das  Ereignis. Natürlich muss uns klar sein, dass wir nicht jedes Ereignis vorher kennen und damit sind dem Pre-Framen klare Grenzen gesetzt.
Das Ereignis einer Preiserhöhung ist vorher jedoch sehr gut zu erkennen und damit können wir bei Preiserhöhungen immer Pre-Framen.

So funktioniert das Pre-Framen bei Preiserhöhungen

Sie geben Ihrem Kunden in “Vorgesprächen” die Bedeutung an die Hand und erklären zu einem späteren Zeitpunkt, dass sie die Preise erhöhen müssen.
Am einfachsten sind Preisanpassungen mit der Pre-Frame Methode, wenn Sie mehrere Pre-Frames weit vor der eigentlichen Preiserhöhung setzen. Sie setzen “beiläufig” während allgemeinen Gesprächen oder im Smalltalk die Pre-Frames für Ihre Preiserhöhung. Die Preiserhöhung kommt erst beim nächsten oder übernächsten Besuch.
Sie können ohne weiteres die ersten Pre-Frames schon 6 Monate oder früher vor der Preiserhöhung setzen. Sie können die stark steigenden Rohstoffpreise in einem informellen Gespräch, vielleicht beim Mittagessen, ansprechen. 1. Pre-Frame.
In einem weiteren Gespräch können Sie kurz anschneiden, dass manche Anbieter dazu übergehen, Billigkugellager einzusetzen, um Kosten zu sparen. Sie werden das aber nicht tun weil, 1. 2. 3. Somit haben Sie den 2. Pre-Frame gesetzt.
Den 3. Pre-Frame setzen Sie vielleicht am Kaffeautomaten. “Kaum zieht die Konjunktur ein wenig an, beginnen die Streikwellen. In den letzten 3 Jahren ist der Lohnindex im Maschinenbau um insgesamt 10% angestiegen. Wir wissen bald nicht mehr, wie wir diese Mehrkosten noch auffangen sollen. Wir wollen doch gerne unsere Preise stabil halten. Aber so wie es aussieht, kommen wir nicht umher, Ende diesen  oder Anfang nächsten Jahres die Preise zu erhöhen.”
Und damit sitzt der 4. Pre-Frame, indem Sie zwischen den Zeilen sagten, Sie werden die Preise erhöhen. Wenn nicht dieses Jahr, dann nächstes Jahr. Das Ganze machen Sie unaufdringlich, reibungslos und wertfrei, ganz nebenbei. Sie streuen Ihre Pre-Frames in gewissen Abständen in die Gedanken ihres Kunden ein, ohne dass er Verdacht schöpft.
Da Sie die Preiserhöhung gut vorbereitet haben, ist das Ereignis “Preiserhöhung” keine Überraschung mehr und wird von Ihrem Kunden akzeptiert. Bleibt nur noch die Frage, wie hoch sie ausfällt.

Gesprächstrainings und Verhandlungstechniken lernen Sie in meinen Seminaren.

Mrz 04

Beispiel Verkaufsgespräch – Mehrwert verkaufen

Ein guter Verkäufer vermittelt dem Kunden im Verkaufsgespräch sowohl den Preis als auch den Wert seines Produktes.
In diesem Podcast hören Sie, wie Sie den Wert Ihres Produktes im Verkaufsgespräch vermitteln und steigern können.
Sie hören das Beispiel Verkaufsgespräch aus dem technischen Vertrieb und Verkauf.
Das Beispiel Verkaufsgespräch macht diesen Podcast sehr praxisrelevant, nicht nur für Verkäufer aus dem technischen Vertrieb und Verkauf.
Die Frage, die sich jeder Verkäufer immer  wieder stellt, wenn er ein Angebot abgibt:
Welchen Preis nenne ich dem Kunden?
Viele gehen in dieser Situation zu niedrig heran und verlieren dadurch Gewinn und Deckungsbeitrag.
Das muss nicht sein.
Am leichtesten erkennen Sie den richtigen Angebotspreis, wenn Sie sich Gedanken über den Wert machen. Den Wert, den der Kunde Ihrem Produkt beimisst. Sie erfahren, wie Sie  Fragetechniken im Beispiel Verkaufsgespräch richtig einsetzen.
Ebenfalls Bestandteil dieses Podcasts ist die Preiswaage aus der Reihe „Das Abenteuer technischer Vertrieb“.
Sprecher und Autor des Podcasts:
Der Ingenieurtrainer Ottmar Obenhin, Verkaufstrainer und Verkäufer aus Leidenschaft.
Seit 20 Jahren ist er bei einem deutschen Technologiekonzern im technischen Vertrieb tätig.
Als Verkaufstrainer ist er auf erklärungsbedürftige Produkte spezialisiert.
Seine Vertriebstrainings unterstützen Sie dabei, hohe Preise im Markt durchzusetzen, auch wenn der Wettbewerbsdruck  weiter steigt.
Das Beispiel Verkaufsgespräch in diesem Podcast spricht Ottmar Obenhin. Er zeigt die richtige Struktur im Verkaufsgespräch auf.

Jan 10

Checkliste Verkaufsgespräch

Ein Verkaufsgespräch hat zum Ziel, dem Kunden ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen. Diese Checkliste für ein Verkaufsgespräch ist eine Hilfestellung, damit Ihre Verkaufsgespräche besser werden.

Das Verkaufsgespräch der Hochpreisstrategie

Das Verkaufsgespräch der HochpreisStrategie ist umfangreicher als ein normales Verkaufsgespräch. Deshalb sollte die Checkliste für das Verkaufsgespräch nicht ohne den Besuch eines HochpreisStrategie-Seminars angewendet werden.

Warum ist diese Checkliste für ein Verkaufsgespräch der HochpreisStrategie umfangreicher?

Wenn ein Unternehmen die HochpreisStrategie einsetzt, dann macht es höhere Gewinne und erzielt mehr Deckungsbeitrag. Der Grund für mehr Gewinn sind bessere Strukturen und genauere Recherchen in den Verkaufsgesprächen. Dies hat zur Folge, dass die Checkliste für Ihr Verkaufsgespräch etwas umfangreicher ausfällt. Nachfolgend finden Sie eine Checkliste für ein Verkaufsgespräch. Außerdem finden Sie eine zweite,  weniger umfangreiche Checkliste für Ihr Verkaufsgespräch. Sie können dann selbst entscheiden, welche Checkliste Sie nehmen.
Meine Seminarteilnehmer setzten die umfangreiche Checkliste im Verkaufsgespräch ein. Für alle, die erst noch eines meiner Seminare besuchen werden, empfehle ich zum Einstieg die Light-Version der Checkliste Verkaufsgespräch. Checkliste 1 und Checkliste 2 geben gute Strukturen im Verkaufsgespräch vor.

Grundlage der HochpreisStrategie Checkliste für Ihr Verkaufsgespräch

In der HochpreisStrategie wird das Verkaufsgespräch, auch in dieser Checkliste,  4 Phasen unterteilt, die systematisch zum Verkaufsabschluss führen. Während Sie die 4 Phasen im Verkaufsgespräch durchlaufen, erhalten Sie ein immer besseres Gefühl für den richtigen Preis. Sie gewinnen automatisch mehr Vertrauen zu Ihren Ansprechpartnern und verstehen Ihre Kunden besser als Ihre Wettbewerber. Die 4 Phasen im Verkaufsgespräch werden nicht der Reihe nach abgearbeitet, da ein Verkaufsgespräch mit dieser Checkliste nicht wie ein polizeiliches Verhör aussehen soll. In dieser Checkliste für ein Verkaufsgespräch werden deshalb die vier Phasen im Verkaufsgespräch gemischt. Falls Sie eines meiner Hochpreisstrategie Seminare besucht haben, werden Sie diese Struktur bereits erfolgreich im Verkauf einsetzen und erkennen.

Die vier Phasen der Checkliste im Verkaufsgespräch

  • Erkundungsphase
  • Sicherungsphase
  • Positionierungsphase
  • Präsentationsphase

Phase 1 Erkundungsphase: Verkaufsgespräch
Hier stellen Sie die richtigen Fragen, um Ihren Kunden besser zu verstehen und Vertrauen zu gewinnen.

Phase 2 Sicherungsphase: Verkaufsgespräch
Hier sichern Sie Ihre Meinung und Ihr Verständnis zur Situation ab. Damit gewinnen Sie Vertrauen und verstehen Ihren Kunden noch besser.

Phase 3 Positionierungsphase: Verkaufsgespräch
Hier suchen Sie nach Lücken und grenzen sich von Ihren Wettbewerbern ab. Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung bekommt hier einen Platz, den in dieser Situation niemand so bieten kann. Wichtig ist hier, dass Sie UND Ihr Kunde diese Alleinstellung erkennen. Sie müssen die Alleinstellung erkennen, damit Sie in der Verhandlung einen hohen Preis erzielen. Ihr Kunde muss die Alleinstellung erkennen, damit er den hohen Preis bezahlt.

Phase 4 Präsentation: Verkaufsgespräch
Hier machen Sie das Angebot und präsentieren genau die Lösung, die Ihr Kunde braucht. Achtung: Sie präsentieren die Kundenlösung, nicht Ihr Produkt.

Die Checkliste im Verkaufsgespräch der Hochpreisstrategie

Die Checkliste im Verkaufsgespräch besteht aus 3 Teilen:

  • Vorbereitung
  • Durchführung
  • Nachbearbeitung

Teil 1 der Checkliste im Verkaufsgespräch: Die Vorbereitung

Die Vorbereitung auf das Verkaufsgespräch ist sehr wichtig und darf auf keinen Fall vergessen werden.
Im ersten Schritt der Vorbereitung sichten Sie alle Informationen, die Sie über den Kunden bereits haben.

  • Wer ist Ihr Ansprechpartner?
  • Was wissen Sie über ihn?
  • Welche Produkte kauft der Kunde bereits bei Ihnen?
  • Welche Preise hat der Kunde?
  • Was ist in den letzten Gesprächen gewesen?
  • Haben Sie dem Kunden etwas versprochen?
  • Wie sind Sie das letzte Mal verblieben?
  • Wer trifft die Entscheidungen?
  • Haben Sie die Entscheidungswege abgesichert?
  • In welches Persönlichkeitsprofil ordnen Sie den Entscheider ein?
  • Welche Personen beeinflussen die Kaufentscheidung mit?
  • Ist Ihre Sicht des Entscheiderkreises abgesichert?
  • Haben Sie schon eine Alleinstellung aufgebaut?
  • Akzeptiert ihr Entscheiderkreis diese Alleinstellung?
  • Wer sind Ihre Wettbewerber?
  • Wie bewertet Ihr Entscheiderkreis den Wettbewerb?
  • Wo stehen Sie im Wettbewerbsvergleich nach den HochpreisStrategie-Regeln?
  • Haben Sie den Wettbewerbsvergleich abgesichert?
  • Haben Sie alle notwendigen technischen Details, damit Sie ein Angebot erstellen können?

Im zweiten Schritt der Vorbereitung überlegen Sie sich das Ziel Ihres nächsten Verkaufsgespräches.

  • Welches Ziel wollen Sie langfristig bei diesem Kunden erreichen?
  • Was ist für das nächste Verkaufsgespräch Ihr maximales Ziel?
  • Was ist für das nächste Gespräch ihr minimales Ziel?
  • Welche Hürden könnten dabei auftreten?

Zum Abschluss der Vorbereitung überlegen Sie sich einen Weg, wie Sie Ihr Ziel am besten erreichen.
Was werden Sie in diesem Verkaufsgespräch tun, um Ihrem Ziel einen Schritt näher zu kommen?
Falls Hürden auftreten, wie könnten Sie reagieren?
Welche Strategie wenden Sie an, um Hürden zu umgehen und Ihr Gesprächsziel zu erreichen?

Ihr konkreter Gesprächsleitfaden:

  • Mit wem will ich sprechen?
  • Was muss ich mindestens erreichen?
  • Wie gehe ich vor?
  • Wie mache ich den/die Einstieg / Einstiege

Teil 2 der Checkliste im Verkaufsgespräch: Die Durchführung

Wenn Sie die Vorbereitungen abgeschlossen haben ist die Durchführung einfach. Sie wissen nun genau, was sie noch brauchen und welche Informationen Ihnen noch fehlen. Ihre fehlenden Informationen füllen Sie nun  nach und nach auf. Setzen Sie sich für jedes Gespräch klare Ziele und sichern Sie alle Informationen sofort ab. Genau so, wie Sie es bei mir in den Seminaren lernen. Mit diesen Informationen können Sie sich nun einen groben Gesprächsleitfaden für Ihr Verkaufsgespräch erstellen.
Schreiben Sie sich dazu einige Stichpunkte für Ihr Verkaufsgespräch auf.
Da Sie sich in einem Verkaufsgespräch im Dialog befinden, können Sie nicht planen, was genau Sie sagen. Wichtig ist zu wissen, was Sie wollen und wie Sie glauben, dieses Ziel erreichen zu können. Das reicht vollkommen aus.

Nun sind Sie bei der Checkliste für Ihr Verkaufsgespräch in der Durchführung:

  • Mit wem will ich sprechen?
  • Was muss ich mindestens erreichen?
  • Wie gehe ich vor?
  • Wie mache ich den Einstieg oder die Einstiege in die Verkaufsgespräche?

Sie wissen nun, was für Sie wichtig ist und das reicht aus. Vertrauen Sie auf sich und arbeiten Sie Ihre Ziele ab. Eine sichere Fragetechniken und Einwandsbehandlung sind gute Grundlagen für Ihr Verkaufsgespräch. Machen Sie sich während des Gespräches Notizen vom Inhalt und konzentrieren Sie sich auf Ihren Gesprächspartner, nicht jedoch auf Ihre Checkliste im Verkaufsgespräch.

Teil 3 der Checkliste im Verkaufsgespräch: Die Nachbearbeitung

Das Verkaufsgespräch ist nun beendet. Danach verwenden Sie Ihre Notizen, um alle Vereinbarungen, die Sie Ihrem Kunden gemacht haben, einhalten zu können. Zum Beispiel ein Prospekt schicken, einen Rückruf wegen einer offenen Frage machen oder ein Angebot erstellen.

Was Sie darüber hinaus jetzt noch machen sollten:

Überlegen Sie sich, was Sie beim nächsten Besuch bei diesem Kunden noch machen möchten. Dies hilft Ihnen für die Vorbereitung für Ihr nächstes Verkaufsgespräch.
Denn nach dem Verkaufsgespräch ist vor dem Verkaufsgespräch.

checkliste Verkaufsgespräch_3_mrp

Dez 11

Aufbau Verkaufsgespräch

Der ideale Aufbau von einem Verkaufsgespräch im technischen Vertrieb

Newsletter Dezember 2011

Ein Verkaufsgespräch im technischen Vertrieb ist mehr als reden und Daten für ein Angebot sammeln. Wer im technischen Vertrieb hohe Preise erzielen möchte, muss sein Verkaufsgespräch strukturiert aufbauen und konsequent seine Ziele verfolgen.

Der Aufbau – Verkaufsgespräch

Jedes Verkaufsgespräch beginnt mit Small Talk.
Danach kommen 4 Phasen:

  • Erkundungsphase
  • Sicherungsphase
  • Positionierungsphase
  • Präsentation und Abschluss

Small Talk-Themen

Der Small Talk dient dazu, dass sich die Gesprächspartner im Verkaufsgespräch näher kommen und sich aneinander gewöhnen. Meist reist einer der Gesprächspartner vorher an und der andere unterbricht seine Arbeit, um sich mit dem Verkäufer zu unterhalten. In der Small Talk-Phase stellen sich die Gesprächspartner aufeinander ein und „kommen an“. Der Small Talk soll ein positives Gesprächsklima schaffen und bildet die Grundlage für das folgende Verkaufsgespräch.
Die Themen im Small Talk ergeben sich meist von selbst, sie sollten unverfänglich und locker sein. Hobbys, allgemeine Lebenssituationen, Wetter, Verkehrslage, Familie und Kinder. Hier kann der Verkäufer die ersten positiven Punkte auf sein Konto verbuchen, wenn er an den Small Talk des letzten Gespräches anknüpfen kann.
z.B.
Wie war das Wochenende in New York?
Wie war der Kindergeburtstag?
Wie war ihr 10. Hochzeitstag?
Tipp: Schreiben Sie das Thema in Ihren Besuchsbericht, dann können Sie beim nächsten Gespräch daran anknüpfen.
Die Überleitung in das Verkaufsgespräch
Nach einigen Minuten sollten Sie in die erste Phase vom Verkaufsgespräch überleiten. Der Smalltalk sollte ca. 5 Minuten dauern, jedoch maximal 15 Minuten. Ein guter Einstieg sind offene Fragen zum Beruf.
z.B.
„Wie läuft es in Ihrer Abteilung,…Auftragslage, Beruf, Aufgabenbereich“
Dann…
„Wie kann ich Ihnen helfen…“
„Was kann ich heute für Sie tun…“
„Wie weit sind Sie mit den Planungen…“

Der Aufbau – Verkaufsgespräch Phase 1

Aufbau der Erkundungsphase (Verkaufsgespräch)
Die Erkundungsphase ist die wichtigste Phase im Verkaufsgespräch. Hier stellen Sie nur offene Fragen, um alle wichtigen Informationen zu erhalten, die Sie für den weiteren Gesprächsverlauf brauchen.
In dieser Phase werden die meisten Fehler gemacht, die Verkäufer später teuer bezahlen müssen. Wer in der Erkundungsphase unsauber arbeitet, der muss in der späteren Verhandlung viele Rabatte geben oder verliert gar den Auftrag.
Machen Sie diese Phase richtig, können Sie sehr früh abschätzen, wie hoch  Ihre Chancen sind, den Auftrag zu bekommen. Im Verkaufsgespräch der Hochpreisstrategie wird hier der Grundstein für einen hohen Preis gelegt.
Gute Fragen in der Erkundungsphase:
„Was wollen Sie mit der Investition erreichen…“
„Was soll sich nach dem Verkaufsabschluss ändern…“
„Woran werden sie erkennen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben…“
….
Da die Erkundungsphase eine Frage-Phase ist, stellen die Beispielfragen hier nur kleine Auszüge der gesamten Phase dar.
Wichtig ist hier anzumerken, dass die Erkundungsphase der Hochpreisstrategie weit über die Grundlagen-Fragen hinausgehen. Um hohe Preise zu erzielen reicht es hier nicht aus, nur die Daten abzufragen, um ein Angebot zu erstellen. Jedoch für eine normales Verkaufsgespräch reicht es aus, dass Sie hier die Eckdaten für Ihr Angebot sukzessive abarbeiten.
Tipp: Wenn Sie reden, dann stellen Sie eine Frage, ansonsten redet der Kunde. Versuchen Sie das einmal.

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Dieses Seminar ist empfehlenswert, wenn Sie die Phase 1 der Hochpreisstrategie erlernen möchten. In diesem Seminar werden Sie die Hintergründe der Hochpreisstrategie verstehen und Phase 1und 2 üben und erlernen.
Aufbau Verkaufsgespräch der Hochpreisstrategie erlernen:

Seminar ansehen Verkaufsgespräch

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Der Aufbau – Verkaufsgespräch Phase 2

Aufbau der Sicherungsphase ( Verkaufsgespräch)
Die Sicherungsphase im Verkaufsgespräch ist keine eigenständige Phase, weil Sie sich permanent mit der Erkundungsphase abwechselt. Die Sicherungsphase hat die Aufgabe, die Erkundungsphase zu fördern und zu verfestigen. Sie stellen geschlossene Fragen, um den Inhalt des Gesagten noch einmal absichern zu können.
z.B.
„Habe ich Sie richtig verstanden, Ihr Ziel ist….“
„Kann ich das so verstehen, dass Herr Müller das letzte Wort hat…“
„Bedeutet das, nächsten Montag fällt die Entscheidung…“
In der Hochpreisstrategie hat die Sicherungsphase noch eine weitere Aufgabe. Sie soll schnell Vertrauen zum Ansprechpartner aufbauen. Ohne das notwendige Vertrauen wird der Verkaufsabschluss zu hohen Preisen sehr schwer.
Tipp: Sichern Sie alle wichtigen Aussagen Ihres Kunden durch eine geschlossene Frage ab. So erhalten Sie weitere Informationen, denn nicht immer wird Ihr Kunde mit Ja antworten. Testen Sie es doch einmal ;-)

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Auch das Absichern muss man erlernen und üben. Das dafür geeignete Seminar finden Sie hier.
Aufbau Verkaufsgespräch der Hochpreisstrategie erlernen:

Seminar ansehen Verkaufsgespräch

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Der Aufbau – Verkaufsgespräch Phase 3

Aufbau der Positionierungsphase ( Verkaufsgespräch)
In der Positionierungsphase heißt es abgrenzen und einen Platz suchen, den kein anderer Wettbewerber einnehmen kann. Übrigens ist das wie im richtigen Leben: Wer als erstes Platz nimmt, darf meistens sitzen bleiben. Zurück zum Verkaufsgespräch. Sie haben Phase 1 und 2 gründlich durchgearbeitet, dann wissen Sie in dieser Phase schon wesentlich mehr als viele Ihrer Wettbewerber.  Sie haben bereits Vertrauen zu Ihren Ansprechpartnern aufgebaut und diese erzählen Ihnen mehr als manch anderen Verkäufern. Dann können Sie in die Positionierungsphase starten. In der Positionierungsphase verknüpfen Sie die Wünsche und Erwartungen Ihres Kunden mit Ihren Produkten. Im Idealfall so, dass Sie die meisten Wünsche und Erwartungen abdecken können.
Auch hier werden hauptsächlich geschlossene Fragen gestellt wie:
„Können Sie sich vorstellen, dass wir dieses Problem in Zukunft so lösen…“
„Wären Sie damit einverstanden, wenn wir den 911 Porsche nehmen…“
„Würden sie mit 250 PS auskommen…“
Achtung:
In dieser Phase können die ersten Einwände kommen, die Sie entkräften müssen.

Tipp: Starten Sie mit dem Positionieren erst, wenn Sie Phase 1-2 abgeschlossen haben.

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Richtig positionieren heißt hohe Preise erzielen, deshalb kann Ihnen diese Phase guten Gewinn bringen. Wie Sie sich richtig positionieren, erlernen Sie im folgendem Seminar:
Aufbau Verkaufsgespräch der Hochpreisstrategie lernen.
Seminar ansehen Verkaufsgespräch

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Der Aufbau – Verkaufsgespräch Phase 4

Aufbau der Präsentationsphase (Verkaufsgespräch)
In der Präsentationsphase stellen Sie Ihr Produkt vor, nennen die Hauptargumente des Kunden, erinnern ihn an seine Ziele und nennen den Preis.
Dann ist der Abschluss ein Kinderspiel.
Viel Erfolg!

Tipp: Präsentieren Sie vor den richtigen Personen – Dem Entscheider.

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In den Hochpreisstrategie-Seminaren lernen Sie den Aufbau des Verkaufsgespräches so, dass Sie hohe Preise erzielen werden.
Aufbau Verkaufsgespräch der Hochpreisstrategie lernen.

Seminar ansehen Verkaufsgespräch

Nov 23

Erfolgreich Verkaufen mit der HochpreisStrategie

Newsletter November 2011
Sie suchen den besten Verkaufspreis? Ich habe die Lösung

Ist der Preis zu hoch, dann kauft Ihr Kunde nicht.
Ist der Preis zu niedrig, verdienen Sie nichts!
Die Suche nach dem richtigen Verkaufspreis ist nicht immer leicht. Durch ein gut strukturiertes Verkaufsgespräch finden Sie sofort den bestmöglichen Angebotspreis.
Der beste Preis ist so hoch, dass ihn Ihr Kunde gerade noch so akzeptiert.
Darüber hinaus erzielen Sie mit dem besten Verkaufspreis einen Gewinn, mit dem Sie zufrieden sein werden.
Lesen Sie im folgenden Artikel, wie sie ein Gefühl für den idealen Preis bekommen.
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Der Autor: Ottmar Obenhin

Der Ingenieurtrainer Ottmar Obenhin ist Verkaufstrainer für den technischen Vertrieb und Spezialist für die HochpreisStrategie. Ottmar Obenhin ist seit 20 Jahren im technischen Vertrieb tätig. In seinen 20 Jahren Berufserfahrung als technischer Verkäufer hat er in unzähligen Verkaufsgesprächen eine Struktur entwickelt, wie Vertriebsingenieure (Techniker, Meister) in ihrem Verkaufsprozess hohe Preise erzielen. In seinen Seminaren gibt er dieses Wissen an Verkäufer aus dem technischen Vertrieb weiter. Lesen Sie jetzt, wie Sie ein Preisgefühl  für den maximalen Preis bekommen.
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Die Preiswaage im Verkaufsprozess

Stellen Sie sich in Ihrem Verkaufsgespräch eine Waage mit zwei Waagschalen vor. In der einen Waagschale ist der Preis, den Sie verlangen können. In der anderen Waagschale ist der Nutzen, den der Kunde vom Produkt erwartet. Ist der Nutzen höher als der Preis, hat der Kunde einen Vorteil und kauft. Ist der Nutzen niedriger als der Preis, wird der Kunde nicht kaufen und sein Geld an anderer Stelle investieren.

Im Verkaufsprozess können Sie nun den Preis reduzieren, damit der Nutzen im Verhältnis schwerer wird. Oder Sie erhöhen den Nutzen, dann wird der Preis im Verhältnis leichter. Wichtig ist jedoch die Sichtweise. Nicht Ihre Sichtweise ist im Verkaufsprozess wichtig, sondern die Sichtweise des Kunden. Nicht Ihre Bewertung der Waage ist wichtig, sondern die Bewertung aus der Sicht Ihres Kunden.
Nur wenn Sie als Verkäufer den Nutzen aus Sicht des Kunden erkennen, können Sie neuen Nutzen schaffen. Wenn Sie neuen Nutzen geschaffen haben, ist der Kunde bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Der Kunde kauft nur, wenn er für sich einen Nutzen erkennt. Der Nutzen muss höher sein als der Preis, den er zahlen muss. Dann ist der Kunde bereit zu kaufen.
Die Waage muss immer auf der Nutzenseite höher sein als auf der Preisseite. Schaffen Sie es  als Verkäufer, den Nutzen des Kunden aus seiner Sicht richtig einzuschätzen, dann können Sie den Preisso festlegen, dass die Waage gerade noch so im Nutzen überwiegt. Dieser Preis ist der ideale Preis mit dem maximalen Gewinn, den Sie erzielen können.
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So erkennen Sie den Nutzen Ihres Kunden

Den Nutzen aus der Sicht Ihres Kunden erkennen Sie nur, in dem Sie die richtigen Fragen stellen und gleichzeitig ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem Kunden aufbauen.
Die HochpreisStrategie umfasst beide Ansätze gleichermaßen.
Die Grundlage der HochpreisStrategie ist ein gut strukturierter Verkaufsprozess. Dieser Verkaufsprozess wird in 4 Phasen aufgeteilt.
  • Phase 1 Erkundungsphase
  • Phase 2 Sicherungsphase
  • Phase 3 Positionierungsphase
  • Phase 4 Präsentationsphase
In den Phasen 1-3 steht die richtige Fragetechnik im Vordergrund. In diesen Phasen erhalten Sie das Gefühl für den Preis und den Nutzen aus Kundensicht. Auch das Vertrauensverhältnis zum Kunden wird in diesen Phasen aufgebaut.
Wenn Sie die Hochpreisstrategie in Ihrer Verkaufspraxis sicher anwenden möchten und ein zuverlässiges Gefühl für den idealen Preis entwickeln möchten, dann besuchen Sie mein Seminar „Erfolgreich Verkaufen mit der Hochpreisstrategie“

Okt 28

Distanzzonen im Business und Vertrieb

Distanzzonen im Business sind Mindestabstände, die zwischen Ihnen und Ihrem Gesprächspartner eingehalten werden sollten. Je nach Kulturkreis kann dieser Körperabstand bzw. die Distanzzone näher oder kürzer sein. In unserem Kulturkreis gilt als Faustregel für die ideale Distanzzone im Vertrieb ca. eine Armlänge.  Araber und Mexikaner kommen sich deutlich näher. In Nordeuropa kann die Distanzzone etwas weiter sein.
Generell gibt es auch bei uns verschiedene Distanzzonen. Jeder Mensch empfindet das etwas anders. Hier brauchen Sie etwas Feingefühl. Achten Sie auf Ihren Gesprächspartner. Wenn der Ihnen mehrmals ausweicht, dann gleichen Sie den Abstand nicht automatisch wieder aus, bis Ihr Gesprächspartner an der Wand steht und nicht mehr ausweichen kann. Wenn Ihr Gesprächspartner einen Schritt zurück geht, dann bleiben Sie stehen und lassen Sie den Abstand etwas weiter.
PS: Falls Ihr Gesprächspartner weiter und weiter zurück geht, dann hat er möglicherweise keine Zeit, auch das sollten Sie merken, ihn nach einem besseren Besprechungstermin fragen.

Distanzzonen im Business und Vertrieb Distanzzonen im Business sind Mindestabstände, die zwischen Ihnen und Ihrem Gesprächspartner eingehalten werden sollten. Je nach Kulturkreis kann dieser Körperabstand näher oder kürzer sein. In unserem Kulturkreis gilt als Faustregel ca. eine Armlänge. Araber und Mexikaner kommen sich deutlich näher. In Nordeuropa kann es auch etwas mehr sein. Generell gibt es auch bei uns verschiedene Distanzzonen. Jeder Mensch empfindet das etwas anders. Hier brauchen Sie etwas Feingefühl. Achten Sie auf Ihren Gesprächspartner. Wenn der Ihnen mehrmals ausweicht, dann gleichen Sie den Abstand nicht automatisch wieder aus, bis Ihr Gesprächspartner an der Wand steht und nicht mehr ausweichen kann. Wenn Ihr Gesprächspartner einen Schritt zurück geht, dann bleiben Sie stehen und lassen Sie den Abstand etwas weiter. PS: Falls Ihr Gesprächspartner weiter und weiter zurück geht, dann hat er möglicherweise keine Zeit, auch das sollten Sie merken, ihn nach einem besseren Besprechungstermin fragen.

Okt 22

Erfolgreich im Verkauf Preise durchsetzen

Firmen, die technische Produkte in Deutschland herstellen, haben meistens höhere Produktionskosten als Ihre Wettbewerber aus dem Ausland. Die damit verbundenen höheren Verkaufspreise stellen an die Mitarbeiter im Vertrieb und Verkauf sehr hohe Anforderungen. Sie müssen erfolgreich im Verkauf Preise durchsetzen.
Wer technische Produkte Made in Germany verkauft, muss mit Leistung und Qualität überzeugen. Preisvorteile können Sie Ihrem Kunden in der Regel nicht bieten. Hohe Preise vom Kunden verlangen und jedes Jahr mehr Umsatz erzielen. Das sind die Herausforderungen im technischen Vertrieb von heute. Die meisten Firmen setzen im technischen Verkauf auf Ingenieure, Techniker und Meister. Das Ziel, welches die Firmen mit diesen technisch versierten Verkäufern erreichen wollen ist: Gute Beratung und Verkauf!

So schaffen Sie es, erfolgreich Ihre Zielpreise im Vertrieb und Verkauf durchzusetzen!

Die Innere Einstellung um erfolgreich Preise im Verkauf durchzusetzen

Im technischen Vertrieb können Sie weder blenden noch manipulieren. Die einzige Chance die Ihnen bleibt erfolgreich Ihren Kunden im Verkauf zu überzeugen ist, dass Sie selbst von Ihren Produkten überzeugt sind. Hier liegt das Geheimnis Ihres Erfolgs. Viele Mitarbeiter aus dem Vertrieb sehen nur den Preis ihrer Wettbewerber und vergessen dabei ihre eigenen Stärken. Machen Sie sich klar, dass Ihr Kunde einen Vorteil mit Ihren Produkten hat und dass dieser Vorteil etwas mehr wert ist. Wenn Sie selbst nicht an den Wert Ihrer Produkte glauben, warum soll es dann Ihr Kunde tun?

Strukturiertes Vorgehen

Legen Sie sich Ziele fest: für jeden Besuch, für jedes Telefonat, für jeden Kontakt. Strukturieren Sie Ihre Verkaufsgespräche und lassen Sie den Kunden reden. Hören Sie zu. Halten Sie sich an die 80/20 Regel, 80% zuhören, 20% reden. Finden Sie die Kriterien zur Kaufentscheidung, die kritischen Erfolgsfaktoren, die Ihren Kunden am wichtigsten sind.

Erfolgreich mit den richtigen Leuten sprechen

Im Vertrieb von erklärungsbedürftigen Produkten werden Entscheidungen meistens von mehreren  Personen getroffen. Diesen Personenkreis nennen wir im Verkauf  Entscheiderkreis. Jedoch gibt es in jedem Entscheiderkreis einen wirklichen Entscheider, den Sie unbedingt kennen müssen. Die Problematik an dieser Situation ist oft, dass der Entscheider nicht immer im Vordergrund steht. Oft arbeiten die Entscheider im Hintergrund. Wenn dies der Fall sein sollte, dann müssen Sie sich Vorgehensweisen überlegen, wie Sie zum Entscheider vordringen, um dessen Vertrauen zu gewinnen. Ihr Ziel muss es in jedem Verkaufsprozess sein, alle Kaufbeeinflusser und den Entscheider auf Ihre Seite zu bringen. Nur dann werden Sie höhere Preise durchsetzen können.

Okt 07

Sicher am Steuer im Vertrieb und Verkauf

  • Benutzen Sie die Freisprechanlage beim Telefonieren im Auto nur, wenn Sie sicher sind, dass Sie auch ohne Ablenkung telefonieren können. Telefonieren Sie möglichst kurz oder sagen Sie dem Anrufer, dass Sie ihn zurückrufen, sobald Sie einen Parkplatz gefunden haben. Führen Sie am Steuer keine wichtigen Telefonate, sondern nur im Büro.
  • Tun Sie am Steuer nichts, was Sie ablenken könnte, wie rauchen, essen, suchen nach Gegenständen, Unterlagen lesen.
  • Haben Sie für den Fall einer Panne alle notwendigen Hilfsmitteln dabei, z. B. Warnweste, Warnleuchte, Feuerlöscher, Werkzeug für einen Reifenwechsel, Abschleppseil, Handschuhe, Warndreieck?
  • Sind Sie ausgerüstet, falls unterwegs ein Unfall passiert, z. B. mit einem Gurtschneider und einer Autoapotheke? Haben Sie Erste-Hilfe-Kenntnisse?
  • Im Winter: Ist Ihr Auto wintertauglich? Haben Sie Winterreifen aufgezogen und Eiskratzer, Schneeketten und eine Wolldecke dabei?
  • Haben Sie die benötigten Arbeitsmittel und Gegenstände im Kofferraum oder auf der Ladefläche des Fahrzeugs gesichert?

Okt 07

Sicher auf Reisen im Außendienst

  • Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf und fahren Sie nie zu früh los. Die meisten Unfälle passieren in den frühen Morgenstunden.
  • Planen Sie bei Ihrer Reise auch Zeitpuffer ein. Wie oft sorgen Zwischenfälle, Staus und Witterungsverhältnisse für Verspätungen.
  • Fahren Sie auch bei Zeitnot umsichtig und halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.
  • Machen Sie Pausen und sorgen Sie für körperliche Bewegung. Alle 2 Stunden sollten Sie eine Pause von 10 bis 15 Minuten einlegen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser oder Fruchtsäfte. Genießen Sie Kaffee nur in Maßen – trinken Sie zu viel davon, könnte Sie das noch müder machen.
  • Müssen Sie während der Fahrt häufig gähnen oder brennen Ihre Augen, sind das Zeichen für Müdigkeit. Dann sollten Sie unbedingt eine Pause machen, um die Gefahr des Sekundenschlafs während der Fahrt zu vermeiden.
  • Planen Sie Ihre Reise so, dass Sie alle Termine möglichst effizient und zeitsparend erledigen können.
  • Sind Sie länger unterwegs, ist es besser, Sie übernachten in einem Hotel oder einer Pension, als noch am selben Tag aus falsch verstandenem Ehrgeiz zurückzufahren.
  • Buchen Sie eine gute Pension oder ein ordentliches Hotel. Hier ist Sparen fehl am Platz. Denn wenn Sie auf einer schlechten Matratze oder in einem schmutzigen Zimmer übernachten müssen, sind Sie am nächsten Morgen nicht ausgeruht. Das würde sich negativ auf Ihr Auftreten, auf Ihre Stimmung und auf Ihre Leistungsfähigkeit auswirken.
  • Ernähren Sie sich unterwegs mit leichter Kost. Falls Sie in einer Gaststätte essen, vergewissern Sie sich, dass das Essen hochwertig und die Qualität der Küche einwandfrei ist.

Okt 07

Sicherheit beim Kunden im Vertrieb

  • Gerade in Maschinen- und Werkshallen ist Vorsicht geboten.
  • Betreten Sie keine gefährlichen Bereiche, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
  • Achten Sie auf Gebots-, Verbots- und Warnzeichen.
  • Achten Sie auf Fahrzeuge, die über das Gelände fahren oder die in der Werkshalle unterwegs sind, wie z. B. Gabelstapler.
  • Informieren sie sich vor Ihrem Besuch über vorgeschriebene Sicherheitsvorkehrungen wie z. B. Sicherheitsschuhe, Helm, Schutzbrille.

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